Fragen und Antworten zur Verlängerung der Überbrückungshilfe des Bundes

Die Überbrückungshilfe für die Monate September bis Dezember 2020 unterstützt kleine und mittelständische Unternehmen sowie Soloselbständige und Freiberufler, die von den Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung besonders stark betroffen sind, mit nichtrückzahlbaren Zuschüssen zu den betrieblichen Fixkosten.

Wer kann die Überbrückungshilfe in Anspruch nehmen?

Die Überbrückungshilfe kann grundsätzlich von jedem Unternehmen, das vor dem 1. November 2019 gegründet wurde, gleich welcher Branche oder Rechtsform, in Anspruch genommen werden, wenn entweder

  • der Umsatz um mindestens 50% in zwei aufeinanderfolgenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 im Vergleich zum Vormonat zurück gegangen ist oder
  • im Zeitraum April bis August 2020 der Umsatz pro Monat durchschnittlich um mindestens 30% zurückgegangen ist.

Wie hoch ist die Überbrückungshilfe?

Gefördert werden 90% der Fixkosten für vier Monate (September, Oktober, November und Dezember 2020). Die Förderung entspricht 90% der Fixkosten, jedoch maximal bis zu 50.000 EUR pro Monat.

Kann ich selber einen Antrag auf Überbrückungshilfe stellen?

Die Antragstellung ist, anders als es bei der Corona Soforthilfe der Fall war, nur noch durch einen

Steuerberater, Rechtsanwalt oder Wirtschaftsprüfer möglich. Der Steuerberater, Rechtsanwalt oder Wirtschaftsprüfer muss hierzu die Antragsberechtigung prüfen und den Antrag für Sie übermitteln. Wir unterstützen Sie bei der Antragstellung.