Steuerliche Konsequenzen der Konjunktur- und Krisenbewältigungspakete

 

Mit neuen milliardenschweren Hilfen will die große Koalition die massiven Folgen der Corona-Krise abmildern. Von einigen der Zentralen Bausteine des am 03. Juni 2020 beschlossenen Konjunktur- und Krisenbewältigungspakets sind Sie als Steuerpflichtiger direkt betroffen.

Die Konjunktur soll durch eine Senkung der Mehrwertsteuersatzes von 19% auf 16% und von 7% auf 5% gestärkt werden. Die „Sozialgarantie 2021“ soll die Sozialversicherungsbeiträge stabilisieren, die Fälligkeit der Einfuhrumsatzsteuer soll auf den 26. des Folgemonats verschoben werden, der steuerliche Verlustrücktrag soll – gesetzlich – für die Jahre 2020 und 2021 auf maximal 5 Mio. Euro bzw. 10 Mio. Euro (bei Zusammenveranlagung) erweitert werden, als steuerlicher Investitionsanreiz soll die degressive Abschreibung eingeführt werden, das Körperschaftssteuer soll modernisiert werden etc. Es wurden weitere zahlreiche Maßnahmen und Überbrückungshilfen beschlossen, die die Folgen der Corona Pandemie abfedern sollen.

Branchen, wie die Hotellerie und Gastronomie oder IKT-Branche, werden in dem Konjunktur- und Krisenbewältigungspaket besonders berücksichtigt. Auch wenn zahlreiche Antworten zu Detailfragen noch ausstehen, werden wir Sie weiter auf dem Laufenden halten und stehen Ihnen wie gewohnt mit Rat und Tat zur Seite. Das gesamte Ergebnispapier des Koalitionsausschusses finden Sie hier! Das zweite Gesetz zur Umsetzung finden Sie unter diesem Link.